Home

Das soziale Netzwerk wurde am 4. Februar 2004 von Dustin Moskovitz, Chris Hughes, Eduardo Saverin und Mark Zuckerberg veröffentlicht und zählt nach eigenen Angaben mehr als eine Milliarde Mitglieder. Facebook gehört nach unterschiedlichen Statistiken zu den fünf am häufigsten besuchten Websites der Welt, in Deutschland liegt es auf dem zweiten Rang hinter Google.

Mitglieder: 1,39 Milliarden (stand 31. Dezember 2014)

Seit seiner Veröffentlichung steht Facebook aufgrund mangelhafter Datenschutzpraktiken in der Kritik, insbesondere von europäischen Datenschützern und Sicherheitsexperten. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen in Deutschland riet 2010 davon ab, das Angebot zu nutzen.  Zahlreiche andere Plattformen bieten Alternativen zur Nutzung von Facebook.

Bereits 2008 bis 2013 bot Facebook nach dem Vorbild von Second Life eine eigene Währung an, jedoch wurde dieses Angebot letztendlich nicht mehr angeboten. Seit mehreren Jahren plant Facebook eigenes elektronisches Geld herauszugeben, damit wären „reale“ Geldüberweisungen möglich. Somit hätte man Überblick über den Geldverkehr und nicht „nur“ gespeicherte Daten von: Nachrichten (Chat,Whats App), Telefonate (whats app), Bewegungsdaten (GPS,Ortung), Internetaktivitäten etc. (link über Studie im Anhang unten) letzteres wird sogar von „Nicht-Facebookern“ gespeichert!

word17

Interessante Details zu Facebook-Mitgründer Chris Hughes:

Chris R. Hughes (* 26. November 1983 in Hickory, North Carolina) ist ein US-amerikanischer Unternehmer. Er war neben Mark Zuckerberg, Dustin Moskovitz und Eduardo Saverin einer der Mitbegründer sowie Sprecher des Online-Netzwerks Facebook.

word20word21

2007 verließ er Facebook, um den Präsidentschaftswahlkampf von Barack Obama zu unterstützen. Er koordinierte die Website My.BarackObama.com. (kurz „MyBO“). Über eine Million von Obamas Anhängern nutzten die Plattform, um sich untereinander zu vernetzen, zu diskutieren und Aktionsgruppen zu bilden. In den USA gilt Hughes als genialer Kopf hinter der Online-Strategie des heutigen US-Präsidenten. Unter anderem setzte er während des Wahlkampfs auch Facebook, Twitter und weitere Online-Portale ein. Er zeigte damit auf, welchen Einfluss Digital Natives auf Wirtschaft und Politik haben können. Das amerikanische Wirtschaftsmagazin Fast Company bezeichnete ihn als den Mann, der als Mitarbeiter in Obamas Wahlkampfteam Barack Obama erst zur Präsidentschaft verholfen habe.[3] 2009 war er zusammen mit seinem Lebensgefährten, Sean Eldridge, Gast beim ersten Staatsdinner von Präsident Obama.[4]

2011: Seine Wiederwahl im Blick besucht US-Präsident Barack Obama die Facebook-Zentrale und diskutiert mit Usern. Beim undankbaren Thema Schuldenabbau setzt der Präsident auf Attacke – und bekommt Zuspruch vom milliardenschweren Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Der Besuch bei Mark Zuckerberg sollte den Startschuss für die Wiederwahl setzen. Dass diese Wiederwahl erfolgreich war, wissen wir ja heute. Aber mit so einer Unterstützung und einer ebenso perfekt geplanten Kampagne, war dies sogar von einem 8 Jährigen abzusehen.

word14word15

Die rasanten Entwicklungen des Internets waren 2011 eines der grossen Themen des G8-Gipfels in Frankreich. Präsident Sarkozy organisierte vorab Workshops – unter anderem mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, um „eine entsprechende Diskussionsbasis für die Chefs der grössten Industrienationen zu schaffen.“

word16

Wie man sehen kann, besteht der Kontakt zur Politik mit Herrn Zuckerberg schon fast seit Beginn seiner Karriere und wird mit Sicherheit nicht weniger. Ist es seine Absicht, früher oder später auch in der Politik mitzureden, oder redet er schon mit?  Die Frage ist nur, ob es nicht von Anfang an geplant war (er als TOOL benutzt wird), oder ob sich dies von Zeit zu Zeit ergeben hat.  Ist es nicht von Vorteil oder sogar verführerisch, die  nahezu kompletten Lebensdaten seines Wählerklientels zu besitzen? Den Großteil seiner Wähler und Konkurenten somit in der Hand zu haben (Stichwort Whats App Daten diverser Liebesgeschichten etc.)??
Obwohl ich glaube, dass die Internetaktivitäten der sogenannten Masse schon als Druckmittel reichen würden.

Dazu würde ich gerne andere Meinungen direkt unter diesem Beitrag lesen.

Quellenangaben:

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article108005230/Obama-sucht-neue-Freunde-Wahlkampf-per-Facebook.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/obama-bei-facebook-scherze-mit-zuckerberg-breitseiten-gegen- republikaner-1.1087851

http://www.golem.de/news/studie-facebook-trackt-jeden-1503-113266.html (Studie über Tracking von Facebook)

http://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Hughes_%28Unternehmer%29

Advertisements

2 Kommentare zu “Facebook MACHT Politik

  1. Es ist schon komisch, wenn so viele Menschen auf FB rumklicken. FB hat sicherlich Klicksoftware im Hintergrund laufen.Vielleicht wird Zuckerberg, wenn er alt genug ist und vom Geld scheffeln genug hat, irgendwann einmal Präsident der USA?
    I dont like FB.
    Mich wunderte es, das so viele große Unternehmen eine eigene Facebook Seite betreiben, bis ich erfahren habe, sie bekommen Kopfprämien für jeden Account, der durch sie eingerichtet wird. Bis zu 500,00 $ oder €.
    Das auch Massen sich irren können, haben wir nicht nur 1933/1938/1945 gesehen, das sieht man ständig.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s